Das Pareto-Prinzip für Barrierefreiheit: Wie man mit begrenzten Mitteln eine Webseite zugänglich für sehbehinderte Nutzer gestaltet

Oliver Bock
Agenturinhaber & Webstratege für B2B-Beratungen

Oliver Bock
Agenturinhaber & Webstratege für B2B-Beratungen
Barrierefreiheit im Web ist nicht nur ein gesetzlicher Standard, sondern eine ethische Verpflichtung, um das Internet für alle zugänglich zu machen. Doch wie kann man mit begrenzten Ressourcen eine Webseite gestalten, die für sehbehinderte Nutzer gut nutzbar ist? Die Antwort liegt im Pareto-Prinzip, auch bekannt als 80/20-Regel.
Das Pareto-Prinzip besagt, dass 80% der Ergebnisse mit 20% des Aufwands erreicht werden können. Diese Regel lässt sich auch auf Barrierefreiheit anwenden: Mit den wichtigsten Maßnahmen kannst du bereits eine deutliche Verbesserung der Nutzererfahrung erzielen, ohne sofort alle Feinheiten umzusetzen. Das ist besonders hilfreich, wenn Zeit und Ressourcen begrenzt sind.
Ein einfacher Einstieg in die Barrierefreiheit liegt im Design der Webseite. Hier sind Maßnahmen, die mit wenig Aufwand viel bewirken:
Diese einfachen Anpassungen helfen nicht nur bei der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, sondern verbessern die Benutzerfreundlichkeit für alle, insbesondere für blinde oder sehbehinderte Menschen.
Neben dem Design spielt auch die technische Umsetzung eine zentrale Rolle. Hier sind die effektivsten Maßnahmen:
Ein essenzieller Schritt, um die Nutzererfahrung zu verstehen, ist der Selbsttest. Nutze Screenreader, um zu sehen, wie gut die Webseite zugänglich ist:
Mit diesen Maßnahmen kannst du bereits 80% der Barrierefreiheit abdecken und so die Nutzererfahrung für sehbehinderte Personen erheblich verbessern. Natürlich sollten auch die restlichen 20% irgendwann in Angriff genommen werden, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Doch wenn die Ressourcen knapp sind, ist dieser Ansatz ein effektiver Startpunkt.
P.S.: Natürlich sollten noch die letzten 20% gemacht werden, um die Nutzererfahrung besser zu machen. Wenn man aber nur wenig Ressourcen hat, ist das ein sinnvoller Ansatz.

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