Beliebteste Suchbegriffe bei Google (2025 Top100)

Oliver Bock
Agenturinhaber & Webstratege für B2B-Beratungen

Oliver Bock
Agenturinhaber & Webstratege für B2B-Beratungen
Was wir sagen, ist das eine. Was wir googeln, ist das andere.
Frag Menschen, was ihnen wichtig ist, und du bekommst saubere Antworten: Nachhaltigkeit, Bildung, mehr Zeit offline.
Schau dir an, was sie in die Google Suche tippen, und du bekommst etwas anderes, nämlich ihren Alltag.
Als SEO-Agentur, die Daten beruflich auseinander nimmt, fühlen wir uns bei solchen Listen wie Kinder im Süßigkeitenladen. Die Top-100-Keywords sind die vielleicht ehrlichste Form von Marktforschung, die man bekommen kann, ohne jemanden auch nur eine Frage zu stellen.
Für diese Auswertung haben wir uns die 100 meistgesuchten Begriffe in Deutschland 2025 angesehen, basierend auf Ahrefs-Daten. Kein repräsentatives Psychogramm der Nation, aber ein ziemlich guter Blick in das, was regelmäßig in die Suchleiste wandert. Und genau da wird es spannend.
Die Zahlen im Hintergrund sind simpel, aber wichtig:
Mit diesem Blick geht es weniger um „Wer hat gewonnen“, sondern um eine Frage:
Was verraten diese Suchbegriffe über die Routinen und Bedürfnisse der Menschen in diesem Land?
Verteilung des Suchvolumens nach Kategorien
| Kategorie | Dominante Suchbegriffe | Geschätztes Volumen (Monat) |
|---|---|---|
| Sport & Fußball | Bundesliga (alle Varianten), Kicker, Champions League | ~50.000.000+ |
| Shopping | Amazon, eBay, Kleinanzeigen, Zalando, Lidl | ~45.000.000+ |
| Tools & Alltag | Wetter, Maps, Speedtest, Übersetzer | ~35.000.000+ |
| KI & Tech | ChatGPT, Chat GPT, DeepL | ~25.000.000+ |
| Video & TV | YouTube, TV Programm, Netflix | ~25.000.000 |
| Adult / Erotik | Pornhub, xnxx, generische Begriffe | ~25.000.000 |
| News & Nachrichten | Bild, NTV, Nachrichten, T-Online | ~23.000.000 |
Quelle: Aggregierte Schätzwerte der Top-100 Suchbegriffe (via Ahrefs). Die ganze Tabelle findest du am Ende vom Artikel.
Ganz oben steht ein Name, der dich wahrscheinlich nicht komplett überrascht, aber in der Klarheit doch beeindruckt: amazon.
Rund 20 Millionen Suchen pro Monat, und das ist nur der Einstieg über Google. Dahinter steckt kein abstraktes „Interesse an der Marke“, sondern ein sehr konkreter Ablauf, den du aus deinem eigenen Alltag vielleicht kennst:
Browser öffnen, „amazon“ in die Leiste tippen, Enter, Rest in der internen Suche.
Die Suchanfrage ist weniger Frage als Reflex. Amazon ist nicht einfach nur ein Shop, sondern der Startpunkt für Preise, Verfügbarkeit, Bewertungen, Lieferzeiten.
Spannend dabei: Ein Teil dieses Volumens hat mit „Suche“ im eigentlichen Sinne gar nicht viel zu tun. Viele tippen einfach nur „amazon“ in die kombinierte Adress- und Suchleiste des Browsers, ohne ein .de dahinter. Der Browser schickt die Anfrage an Google, Google zeigt das bekannte Ergebnis, ein Klick – fertig.
Technisch wird das als Suchanfrage gezählt, inhaltlich ist es eher ein abgekürzter URL-Aufruf. Das heißt: Die 20 Millionen sind eher am oberen Ende dessen, was man als „aktives Suchinteresse“ bezeichnen würde – sie spiegeln vor allem, wie stark Amazon als Gewohnheit im Alltag verankert ist.
Aus SEO-Sicht ist das interessant, weil es etwas zeigt, was in vielen Strategiedecks fehlt: Ein großer Teil der Suche ist überhaupt nicht „informational“, sondern navigational – es geht darum, schnell in vertraute Systeme zu springen.
Für andere Marken bedeutet das: Du konkurrierst nicht nur um Rankings, sondern gegen Gewohnheiten. Und die sind schwerer zu schlagen als jeden Algorithmus.
Eine weitere Gruppe von Begriffen macht eine andere Tür auf, die der digitalen Werkzeuge. In der Topliste tauchen unter anderem auf:
Wenn man sie zusammen denkt, ergibt sich ein ziemlich klares Bild: Google ist für viele Menschen der Einstieg in einen persönlichen Werkzeugkasten.
KI wirkt in diesen Daten nicht wie ein futuristisches Experiment, sondern wie der logische nächste Schritt in einer Reihe von Tools, die einen Job erledigen sollen. ChatGPT steht neben „Übersetzer“ und „Deepl“, nicht neben Sci-Fi.
Aus Sicht einer SEO-Agentur ist das Gold, weil es zeigt, wie Leute wirklich denken: Sie suchen nicht „KI basierte Contentlösungen“, sie suchen etwas, das konkret hilft: „übersetzer“, „chatgpt“, „deepl“.
Wenn du Produkte oder Services baust, die mit Wissen, Content, Sprache oder Kollaboration zu tun haben, ist das die Ebene, auf der du sichtbar werden musst: der erledigte Job, nicht die Technologie dahinter.
Dann gibt es den Block der vertrauten Anker, die immer wieder auftauchen:
Nimmt man die Volumina der Fußballbegriffe zusammen, landet man bei Größenordnungen, mit denen große Plattformen absolut mithalten können. Das ist nicht nur Fanliebe, das ist Routine.
Diese Queries haben alle eine gemeinsame Funktion: Sie sortieren den Tag und die Woche:
Das wirkt unspektakulär, genau das macht es interessant. Suchmaschinen sind hier kein Ort für große Entdeckungen, sondern ein Ort für Verortung. Kleine, wiederkehrende Checks, die dem Kopf sagen: alles da, alles im Rahmen.
Für uns als SEO- und GEO-fokussierte Agentur ist hier wichtig: Sehr viele dieser Suchen sind entweder explizit lokal, wie „wetter berlin“, oder implizit lokal. „wetter“, „tv programm“, „news“ werden je nach Standort, Endgerät und Kontext unterschiedlich ausgespielt.
Wer lokal arbeitet – Arztpraxis, Handwerksbetrieb, Restaurant, Kanzlei – muss genau in diesen Momenten auffindbar sein.
In fast jeder großen Keyword-Studie taucht ein Bereich auf, über den wenige öffentlich sprechen, aber alle wissen, dass er existiert: Erotik und Adult.
Begriffe wie pornhub, porno, porn, xxx, xnxx schaffen es in die Top 100, mitsamt ihren beachtlichen Volumina.
Der Punkt ist nicht, das auszuschlachten, sondern ehrlich festzuhalten: Suchdaten bilden das ab, was Menschen tatsächlich tun, nicht das, was sie in Umfragen ankreuzen würden.
Genau dieser Kontrast macht solche Listen so wertvoll. Sie erinnern daran, dass Zielgruppen nicht aus Personas bestehen, sondern aus Menschen mit Routinen, Bedürfnissen und manchmal auch Widersprüchen.
Wenn du unter die Haube schaust, sind die Top 100 weniger eine Hitliste und mehr eine Landkarte. Drei Dinge lassen sich direkt ableiten:
Ein Großteil der stärksten Begriffe sind Markennamen. SEO ist nicht nur Content und Technik, sondern auch, wie gut deine Marke im Kopf verankert ist. Brand Search ist am Ende ein ehrlicher Indikator dafür, ob du im Alltag wirklich vorkommst.
Menschen googeln selten so, wie wir Keyword-Listen schreiben. Sie googeln in Jobs: „übersetzen“, „schnell Erklärung bekommen“, „Login finden“, „Weg finden“.
Wenn du deine Strategie auf diese Jobs ausrichtest, statt nur auf Volumina, treffen Inhalte deutlich besser.
Viele Suchen sind implizit ortsbezogen. „wetter“, „restaurants“, „arzt“, „laden in der nähe“ – all das hängt davon ab, wo jemand gerade sitzt.
Wer lokal arbeitet, braucht mehr als nur eine Website. Er braucht ein sauberes Google-Profil, lokale Signale und Seiten, die wirklich auf Ort und Kontext reagieren.
Am Ende sind diese Top 100 nichts anderes als eine Sammlung kleiner Geschichten. Jede Suchanfrage ist eine Mini-Szene: Jemand sitzt vor einem Bildschirm, will etwas erledigen und tippt den kürzesten Weg dahin ein.
Wenn du mit deinem Angebot Teil dieser Gewohnheiten werden willst, reicht es nicht, einfach nur oben zu ranken. Du musst an der richtigen Stelle im Kopf auftauchen.
Genau da hilft der Blick in solche Daten – und genau da fängt gute SEO heute an.

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